Heute in der OC-Vorlesung:
ich kanns nicht mit Sicherheit sagen, aber ich glaub der Professor hat gestern vielleicht den Deutschlandsieg gefeiert. Sonst ist der ja meistens etwas seltsam und weniger lustig drauf. Naja, ich würd mich drauf einlassen zu sagen, dass er einen eher eigenwilligen Humor hat.
Kurz vor der Stunde (der Prof war noch nicht da) gab es ein lautes Geräusch und alle im Höhrsaal verstummten. Keiner hatte ne Ahnung, wo das Geräusch her kam. Dann öffnete sich die Tür und der Professor kommt mir einem Blashorn und einem breiten Grinsen rein.
Später, während er ein paar Folien auf den Overheadprojektor legte, gesellte sich eine winzige Fliege dazu. Bei der dritten Folie hatte er sie zwischen Folie und Projektor eingeklemmt. Irgentwer aus der ersten Reihe -jaa, die ist bei uns doch tatsächlich belegt! Und das obwohl massig Platz im Höhrsaal ist- hat ne Bemerkung darüber gemacht, so dass auch der Professor die halb zerquetschte Fliege bemerkte.
Er nimmt also die Folie und schiebt mit der Seite die Fliege -auf sehr unsanfte Art- zur Seite. Als sie das Ende des Projektors erreicht ist sie offensichtlich tot und der Professor legt die Folie mit dem Kommentar "Na, die ist wohl an nem Sonnenbrand gestroben" wieder auf.
-jaa klar, wer glaubt das denn nach der Aktion?
Montag, Juni 14, 2010
Montag, Mai 03, 2010
Mutanten vom outer Space -bei REWE
Nach einem kurzen Kennenlernen des neuen Semesterteils in einem Café bin ich auf dem Weg nach hause noch schnell mit einer Komilitonin zu Rewe rein.
Wie eigentlich jeden Abend nach 21 Uhr waren schon wieder einige angetrunkene Teenies vor der Tür und der Geräuschpegel dementsprechend.
An der Kasse standen vor uns noch zwei Typen (so um die 30). Während der Vordere noch nach Kleingeld kramte verlagerte sich der Geräuschpegel von vor der Tür in den Eingangsbereich des Rewe. Außer vieler Leute ließ sich aber nichts erkennen.
Dann fingen zwei englischsprechende Typen, die grad an der anderen Kasse fertig geworden waren, an Dinge wie "disgusting!", "oh my god!", "what's that?!?!" usw. zu rufen.
Im gleichen Moment schienen die Typen mit der etwas lauteren Meute aus dem Eingangsbereich -die sich weiter in Richtung der Kassen bewegt zu haben schien- zusammen zutreffen. Alle bildeten eine so große Traube wie im Rewe-Eingangsbereich nur möglich und starrten auf einen Fleck hinter der Kasse. Jeder gab Kommentare ähnlich denen der englischen Typen ab.
Die Kassiererin guckte zurück und dann uns fragend an. Ich hatte ja erwartet, dass da jemand Betrunkendes zusammengebrochen war -obwohl der Aufstand dafür etwas zu groß war.
Die Augen der Traube bewegten sich auch unaufhörlich weiter in unsere Richtung.
Der erste Typ in der Schlange, der noch nach Kleingeld gesucht hatte, warf einen Blick um die Ecke der Kasse .......... und sprang zurück!
Von ihm kam ein "Achduscheißewasistdasdenn"
Klar, da konnte man dann doch ein wenig nervös werden.
Der Typ, der jetzt noch vor uns stand, wagte dann doch auch einen Blick, ging drei Schritte zurück, dann noch ein paar und stand mit einem Mal hinter uns.
Und dann kam das Ding um die Ecke der Kasse. Ich hab noch nie gesehen, wie sich so schnell zwei Kassen leeren und alle Leute zurück in den Laden weichen.
Und so was hab ich erst recht noch nicht gesehen.
Zuerst dachte ich es wäre eine Maus, dann eine Kakerlake. War aber Beides nicht.
Es war ein riesiges -ja, und ich weiß, dass ich normalerweise auch schon aus kleinen Spinnen große mache, obwohl sie doch recht mickrig sind- Insekt.
Es war -und ich hab zu hause nochmal ein Lineal zu Rate gezogen- über 10 cm lang, grau-schwarz und matt. Das besonders komische, es hatte nur 4 Beine auf denen es lief. Die waren nicht so dünn wie sonst bei Käfern, sondern zweigliedrig und recht dick. Die Beine waren weiter vorne in Kopfnähe angebracht, was dazu führte, dass der hintere Teil des Tieres -an dem zusätzlich auch noch zwei Fäden (wie sie beim Ohrenkneifer am Ende sind) hingen- auf dem Boden schleifte. Damit hatte es schon eine ganze Menge Staub und ein Stück Bon mitgeschleift.
Neben den 4 Beinen, hatte es noch zwei weitere, die es aber nicht zum Laufen, sondern zum gelegentlichen Abtasten des Bodens nutzte.
Der Kopf sah so aus, als wenn das Ding ein Motorcrosshelm auf hätte (die mit dem langen Visir). Zudem hatte es Kneifzangen und ein Paar Antennen.
Das muss ein mutiertes Insekt gewesen sein. So große Dinge gibts in so kalten Gefilden einfach nicht!!!
Ich mag mir gar nicht vorstellen was passiert wäre, wenn das Ding losgeflogen wäre. Oder wenn einem so was auf dem Fahrrad entgegen geflogen kommt...
Das Ding kam natürlich druch die Kassen in unsere Richtung gelaufen. Es ist dann irgentwo im Laden verschwunden.
Wie eigentlich jeden Abend nach 21 Uhr waren schon wieder einige angetrunkene Teenies vor der Tür und der Geräuschpegel dementsprechend.
An der Kasse standen vor uns noch zwei Typen (so um die 30). Während der Vordere noch nach Kleingeld kramte verlagerte sich der Geräuschpegel von vor der Tür in den Eingangsbereich des Rewe. Außer vieler Leute ließ sich aber nichts erkennen.
Dann fingen zwei englischsprechende Typen, die grad an der anderen Kasse fertig geworden waren, an Dinge wie "disgusting!", "oh my god!", "what's that?!?!" usw. zu rufen.
Im gleichen Moment schienen die Typen mit der etwas lauteren Meute aus dem Eingangsbereich -die sich weiter in Richtung der Kassen bewegt zu haben schien- zusammen zutreffen. Alle bildeten eine so große Traube wie im Rewe-Eingangsbereich nur möglich und starrten auf einen Fleck hinter der Kasse. Jeder gab Kommentare ähnlich denen der englischen Typen ab.
Die Kassiererin guckte zurück und dann uns fragend an. Ich hatte ja erwartet, dass da jemand Betrunkendes zusammengebrochen war -obwohl der Aufstand dafür etwas zu groß war.
Die Augen der Traube bewegten sich auch unaufhörlich weiter in unsere Richtung.
Der erste Typ in der Schlange, der noch nach Kleingeld gesucht hatte, warf einen Blick um die Ecke der Kasse .......... und sprang zurück!
Von ihm kam ein "Achduscheißewasistdasdenn"
Klar, da konnte man dann doch ein wenig nervös werden.
Der Typ, der jetzt noch vor uns stand, wagte dann doch auch einen Blick, ging drei Schritte zurück, dann noch ein paar und stand mit einem Mal hinter uns.
Und dann kam das Ding um die Ecke der Kasse. Ich hab noch nie gesehen, wie sich so schnell zwei Kassen leeren und alle Leute zurück in den Laden weichen.
Und so was hab ich erst recht noch nicht gesehen.
Zuerst dachte ich es wäre eine Maus, dann eine Kakerlake. War aber Beides nicht.
Es war ein riesiges -ja, und ich weiß, dass ich normalerweise auch schon aus kleinen Spinnen große mache, obwohl sie doch recht mickrig sind- Insekt.
Es war -und ich hab zu hause nochmal ein Lineal zu Rate gezogen- über 10 cm lang, grau-schwarz und matt. Das besonders komische, es hatte nur 4 Beine auf denen es lief. Die waren nicht so dünn wie sonst bei Käfern, sondern zweigliedrig und recht dick. Die Beine waren weiter vorne in Kopfnähe angebracht, was dazu führte, dass der hintere Teil des Tieres -an dem zusätzlich auch noch zwei Fäden (wie sie beim Ohrenkneifer am Ende sind) hingen- auf dem Boden schleifte. Damit hatte es schon eine ganze Menge Staub und ein Stück Bon mitgeschleift.
Neben den 4 Beinen, hatte es noch zwei weitere, die es aber nicht zum Laufen, sondern zum gelegentlichen Abtasten des Bodens nutzte.
Der Kopf sah so aus, als wenn das Ding ein Motorcrosshelm auf hätte (die mit dem langen Visir). Zudem hatte es Kneifzangen und ein Paar Antennen.
Das muss ein mutiertes Insekt gewesen sein. So große Dinge gibts in so kalten Gefilden einfach nicht!!!
Ich mag mir gar nicht vorstellen was passiert wäre, wenn das Ding losgeflogen wäre. Oder wenn einem so was auf dem Fahrrad entgegen geflogen kommt...
Das Ding kam natürlich druch die Kassen in unsere Richtung gelaufen. Es ist dann irgentwo im Laden verschwunden.
Freitag, Januar 22, 2010
der Sexgott
Am Donnerstag wollte ich mich eigentlich nur mit Ulli, Matthias und Jonny auf ein Bier treffen. Aber man kennt das ja. Es bleibt einfach nicht bei einem und schwupps waren wir im Clubhaus auf der Medizinerparty.
Es gab Glühwein, Bier, Livemusik und eine Sextombola.
Als Hauptgewinn gab es "Naomi" die Gummipuppe. Ich dachte mir, dass die einen guten Kleiderständer abgeben würde. Aber die Jungs waren der Meinung, dass wir noch nicht genug getrunken hätten um unbeschämt an der Tombola teil zu nehmen.
Unsere Jacken haben wir in einem unbenutzten -meiner Ansicht nach nur zur Deko in die Wand eingelassenen- Kamin gelassen.
Nach einigen Bieren und Glühwein waren wir wieder beim Kamin (Sumo hatte ich auch irgentwo getroffen) und Jonny hatte ein Feuerlöscherschild auf der Brust kleben.
Ich hab zwar keine Ahnung wie es dazu kam, aber ich hatte das Schild am nächsten Morgen in meiner Tasche.... Egal, jetzt hängt es bei mir über der Tür.
Wieder bei der Tombola angekommen, gab es Naomi nicht mehr :(
Dafür fiel mit aber eine kleine Statue auf, die -zumindest aus der Entfernung- breit grinste und beide Daumen zu einem *thumbs up* hochstreckte. Ich hab mir die auf meinem Schreibtisch vorgestellt, wie er mich motiviert Chemie zu lernen.
Beim Loseziehen hab ich für Glück Ullis Hand angefasst. Und es hat geholfen!!! Was zur Folge hatte, das in der folgenden Woche der ein oder andere auch Glück von Ulli beim Abgeben von Analysen im Labor wollte.
Die Nummer auf meinem Los gab es zwar nicht mehr. Dafür hat mir das Mädel hinterm Tresen die Statue gebracht. Dabei hab ich nicht mal einen Ton gesagt.
Ja, als ich die Statue dann hatte, ist mir aufgefallen, dass der Typ nicht grinst, sondern einen offenen Mund hat (so wie bei einem Golem, in den man Papier steckt) und schon gar nicht zwei Daumen hoch hält. Er hat zwei große Dinger in der Hand. Wenn man es unschuldig betrachtet können es Tannenzapfen sein...
Aber ich hab mich trotzdem gefreut.
Zu hause angekommen, musste ich feststellen, dass meine Hand, mit der ich den Golem getragen hatte ganz schwarz war. Es hat mich die nächsten zwei Tage gekostet, um festzustellen, dass der Kamin in dem meine Jacke lag nicht nur zu Dekozwecken da war.
Es gab Glühwein, Bier, Livemusik und eine Sextombola.
Als Hauptgewinn gab es "Naomi" die Gummipuppe. Ich dachte mir, dass die einen guten Kleiderständer abgeben würde. Aber die Jungs waren der Meinung, dass wir noch nicht genug getrunken hätten um unbeschämt an der Tombola teil zu nehmen.
Unsere Jacken haben wir in einem unbenutzten -meiner Ansicht nach nur zur Deko in die Wand eingelassenen- Kamin gelassen.
Nach einigen Bieren und Glühwein waren wir wieder beim Kamin (Sumo hatte ich auch irgentwo getroffen) und Jonny hatte ein Feuerlöscherschild auf der Brust kleben.
Ich hab zwar keine Ahnung wie es dazu kam, aber ich hatte das Schild am nächsten Morgen in meiner Tasche.... Egal, jetzt hängt es bei mir über der Tür.
Wieder bei der Tombola angekommen, gab es Naomi nicht mehr :(
Dafür fiel mit aber eine kleine Statue auf, die -zumindest aus der Entfernung- breit grinste und beide Daumen zu einem *thumbs up* hochstreckte. Ich hab mir die auf meinem Schreibtisch vorgestellt, wie er mich motiviert Chemie zu lernen.
Beim Loseziehen hab ich für Glück Ullis Hand angefasst. Und es hat geholfen!!! Was zur Folge hatte, das in der folgenden Woche der ein oder andere auch Glück von Ulli beim Abgeben von Analysen im Labor wollte.
Die Nummer auf meinem Los gab es zwar nicht mehr. Dafür hat mir das Mädel hinterm Tresen die Statue gebracht. Dabei hab ich nicht mal einen Ton gesagt.
Ja, als ich die Statue dann hatte, ist mir aufgefallen, dass der Typ nicht grinst, sondern einen offenen Mund hat (so wie bei einem Golem, in den man Papier steckt) und schon gar nicht zwei Daumen hoch hält. Er hat zwei große Dinger in der Hand. Wenn man es unschuldig betrachtet können es Tannenzapfen sein...
Aber ich hab mich trotzdem gefreut.
Zu hause angekommen, musste ich feststellen, dass meine Hand, mit der ich den Golem getragen hatte ganz schwarz war. Es hat mich die nächsten zwei Tage gekostet, um festzustellen, dass der Kamin in dem meine Jacke lag nicht nur zu Dekozwecken da war.
Dienstag, Juni 16, 2009
Erfolgreich erfolglos Einbrechen
Letzte Woche wurde bei meinem Onkel (der wohnt normalerweise in der Wohnung unter uns -in Hamburg) eingebrochen.
Die Einbrecher haben möglicherweise durch ein Gerüst was hinterm Haus steht sehen können, dass er in letzter Zeit nie da war. Glück für die Einbrecher.
Dumm nur, dass der Grund, warum sich nie jemand in der Wohnung befindet, der ist, dass er zur Zeit noch bei seiner Freundin wohnt und plant die Wohnung zu renovieren. Da war also Quasi nichts drin. Schon scheiße...
Beim Aufhebeln der Tür waren sie auch nicht gerade leise -Hallo! Hallooo! Halloooo wir sind in einem Altbau! Altbau! Altbau! Da kann man sich nochnicht mal die Treppe raufschleichen! ...und wenn man einen Super-D2 zündet, sollte man zu sehen, dass man noch schnell genug in eine Wohnung kommt und die Tür zumacht! Sonst wars das mit dem Trommelfell!
Mein Bruder war ausnahmsweise mal zu hause (Freitag Abend um 23:30 -mal ehrlich, wer bricht um so eine bescheuerte Zeit ein, wo man sich entweder gerade fertig macht um auf den Kiez zu gehen, oder zu hause nen schönen langen Abend verbringt, weil der nächsten Tag mit großer Wahrscheinlichkeit ein Freier ist?) und hat den Krach mitbekommen.
Wieder Glück für die Einbrecher: da vor einigen Wochen zwei neue Familien mit kleinen Kindern eingezogen sind, die nicht nur normal laut sind, sondern auch auf so komische Ideen wie "abends um elf verschieben wir nochmal die komplette Wohnzimmereinrichtung" kommen, hat sich keiner für das Geräusch interessiert.

Reingekommen waren sie ja, aber wie gesagt, die Wohnung war ziemlich leer. Bis auf zwei Schachteln Zigaretten und einen ein Kilogramm Goldbarren o.O !
Ja, ich denk mal, die haben sich in dem Moment richtig den Arsch abgefreut. Hätt ich auch. Wobei mir Bargeld lieber gewesen wäre, dass ist nicht so schwer...
Mehr haben sie dann auch nicht mitgehen lassen.
Ich weiß nicht, wann sie es gemerkt haben (oder merkt man das erst bei der Bank, wenn man den gegen Geld tauschen will?) aber der Goldbarren ist, -auch wenn er ein Kilo wiegt- nur eine besonders gute Fälschung!
Die Einbrecher haben möglicherweise durch ein Gerüst was hinterm Haus steht sehen können, dass er in letzter Zeit nie da war. Glück für die Einbrecher.
Dumm nur, dass der Grund, warum sich nie jemand in der Wohnung befindet, der ist, dass er zur Zeit noch bei seiner Freundin wohnt und plant die Wohnung zu renovieren. Da war also Quasi nichts drin. Schon scheiße...
Beim Aufhebeln der Tür waren sie auch nicht gerade leise -Hallo! Hallooo! Halloooo wir sind in einem Altbau! Altbau! Altbau! Da kann man sich nochnicht mal die Treppe raufschleichen! ...und wenn man einen Super-D2 zündet, sollte man zu sehen, dass man noch schnell genug in eine Wohnung kommt und die Tür zumacht! Sonst wars das mit dem Trommelfell!
Mein Bruder war ausnahmsweise mal zu hause (Freitag Abend um 23:30 -mal ehrlich, wer bricht um so eine bescheuerte Zeit ein, wo man sich entweder gerade fertig macht um auf den Kiez zu gehen, oder zu hause nen schönen langen Abend verbringt, weil der nächsten Tag mit großer Wahrscheinlichkeit ein Freier ist?) und hat den Krach mitbekommen.
Wieder Glück für die Einbrecher: da vor einigen Wochen zwei neue Familien mit kleinen Kindern eingezogen sind, die nicht nur normal laut sind, sondern auch auf so komische Ideen wie "abends um elf verschieben wir nochmal die komplette Wohnzimmereinrichtung" kommen, hat sich keiner für das Geräusch interessiert.

Reingekommen waren sie ja, aber wie gesagt, die Wohnung war ziemlich leer. Bis auf zwei Schachteln Zigaretten und einen ein Kilogramm Goldbarren o.O !
Ja, ich denk mal, die haben sich in dem Moment richtig den Arsch abgefreut. Hätt ich auch. Wobei mir Bargeld lieber gewesen wäre, dass ist nicht so schwer...
Mehr haben sie dann auch nicht mitgehen lassen.
Ich weiß nicht, wann sie es gemerkt haben (oder merkt man das erst bei der Bank, wenn man den gegen Geld tauschen will?) aber der Goldbarren ist, -auch wenn er ein Kilo wiegt- nur eine besonders gute Fälschung!
Samstag, Mai 23, 2009
Blumenkinder
Gestern wars mal wieder so weit, der Wetterbericht hatte Regen angesagt. Das kann eigentlich nur eins heißen: Pflanzenexkursion im Freien. Die stehen irgentwie unter nem schlechten Stern. Es ist die ganze Woche über schön, selbst Freitag Vormittag, aber wenn wir auf Exkursion sind, dann ist das Wetter schlagartig schlecht. Und dann ist es auch nicht überall schlecht, nein, die Regenwolke hängt nur über uns!
Thema war diesmal "Gewässer" und wir sollten uns alle nach dem Mittag in Bebenhausen auf dem Klosterparkplatz einfinden. Da es bei uns genug Autofahrer gibt, sind wir mit dem Auto gefahren. In Tübingen auf der Morgenstelle war das Wetter super. Blauer Himmel, keine Wolke und knapp 30°. -Da fiel mir dann auch wieder ein, dass ich mir ja noch mal eine Sonnencreme besorgen wollte.
Bebenhausen liegt kurz hinter Tübingen, gehört aber irgentwie auch noch dazu. Es ist 13km^2
groß, hat keine 400 Einwohner und ein Kloster. Wenn man nördlich aus Tübingen über den Berg rausfährt, kommt man in einen Wald. Im Tal dahinter liegt Bebenhausen auch schon. Der ganze Wald dort stinkt nach Knoblauch, da der ganze Boden mit Bärlauch übersäht ist.
Auf dem Parkplatz angekommen, sah man knapp 100 Studenten, die alle am lernen waren. Da gabs die Ankündigung, dass es ein Testat geben sollte. Abgefragt -so hatte man uns das zumindest letzte Woche gesagt- werden Erkennungsmerkmale von Pflanzenfamilien. -Nicht dass ich die besonders draufgehabt hätte...- Keiner wusste so recht, was wir erwarten sollten. Es gab alles von "Wer nicht besteht muss 5 Pflanzen zusätzlich für das Herbarium sammeln und wird nächste Woche nochmal mündlich abgefragt" bis zu der Annahme, dass das ganze mal wieder ein "wir verarschen das erste Semester"-Ding ist (wäre nicht das erste mal... die Physiker haben das auch schon gebracht).
Diesmal hatten wir einen anderen Führer; auch eine Pharmaziestudentin. Gott sei dank, der letzte war auch echt schlecht und unsympatisch.
Damit wir auch alle das Testat gut schreiben konnten, haben sich die Gruppen verteilt. Einige sind in den Klostergarten, wir und drei andere sind auf dem Parkplatz geblieben. Und dann gab es wirklich ein Testat! Wir saßen -wie die anderen Gruppen auch- im Kreis. Aber das gefiel der Uschi nicht so recht, und wir sollten uns umsetzten. Nachdem jeder drei mal mit dem Po rumgerutscht war -und wir den Kreis unwesentlich vergrößert hatten-, wars ihr recht.
Ja... bei dem scheiß Test kamen natürlich ganz andere Fragen dran, als die, auf die man sich vorbereitet hatte. Ich hab den Großteil geraten. Nach nichtmal 3 Minuten fing es an zu tropfen, aber das hält einen ja nicht vom schreiben ab -geschweige denn, dass es die Uschi dazu bringt, dass wir uns nen Unterstand im Kloster suchen. Nach einer weiteren Minute wurds dann schon doller. Jeder der konnte, hat sich nen Regenschirm aufgespannt und da drunter weitergeschrieben. Auf dem Parkplatz saßen dann überall Regenschirmpilze, die Leute drunter hat man in der Regel kaum gesehen.
Die Führerin meinte, wir könnten uns ja auch unter die Autos legen -jaa, das ist auch immer mein erster Gedanke, wenn es mal regnet und ich nicht nass werden will.
Julian und Bent haben es versucht, aber mehr als das Blatt und der Kopf passten nicht. Und dann gabs den absoluten Wolkenbruch. Da konnte man dann auch den trockenen Boden unter seinem Hintern vorm Regen nicht mehr schützen. Aber unterstellen konnte man sich auch nirgents. Also haben wir so weitergeschrieben.
Nach ner viertelstunde waren wir klitsch-nass, fertig aber haben auch viel gelacht. Und die Sonne kam natürlich auch wieder raus.
Anschließend sind wir erst im Klostergarten umhergelaufen und haben uns da die Blumen und Kräuter angeguckt. An einem Beet zeigte die Pflanzenführerin auf einen hüfthohen
Busch (siehe Bild rechts => Weißdorn) "was ist das?"
Lorenz und ich standen direkt davor und haben natürlich auf das Schild geguckt und im Chor "Mariendiestel" gerufen. Bent, der hinter uns stand hat noch einen draufgesetzt mit "ich kann dir auch den lateinischen Namen sagen" und hat sich dann da einen abgebrochen. Von der Idee her war das ja gar nicht schlecht.
Leider hatte jemand das richtige Schild von dem Busch wohl entfernt, und wir haben das vorgelesen, was eigentlich zu der Pflanze daneben gehörte.... (Bild links)
Dann wollten wir weiter raus in die Natur.
Ich hatte ja erwähnt, wie klein der Ort ist. Man sollte davon ausgehen, dass man rausfindet, ohne sich zu verlaufen. Meine Gruppe hat da so ne Eigendynamik...
Wir gehen durch eine kleine Gasse und kommen an eine noch kleinere T-Kreuzung. Auf einem pfeilförmigen Schild vor uns, welches nach links zeigt, steht Goldbachtal. Jemand ganz vorne ruft "links oder rechts?". Von hinten kommt die Antwort "rechts". Keine Ahnung, wers war, aber es war ein Junge und damit nicht unsere Führerin.
Wir also alle rechts rum. Nach knapp 200 Metern standen wir vor einer gemauerten Wand in einer Sackgasse. Ja, wir hätten nach links gehen sollen, denn wir wollten ins Goldbachtal, das wusste nur keiner! -schön dass uns die Dorfbewoner im Garten an der Sackgasse nicht so doof angeguckt haben...
Nachdem wir uns bis zum Dorfende bei jeder Pfütze und jedem Brunnen über das heutige Thema lustig gemacht hatten, kamen wir wirklich an einen kleinen Fluss.
Da wir etwas getrödelt hatten kam von der Pflanzenführerin ein "nun macht mal schneller Jungs". Ich hab nur unter der Hand "ja, danke" gesagt, aber das hat sie wohl gehört und danach hieß es dann "schneller Jungs und Mädel" oder -wenn wir übersehen hatten, dass sie bei einer Pflanze angehalten hatte- "Jungs und Mädel, kommt wieder zurück".
Eigentlich hatten wir sehr viel Spaß. Wir haben das vermeintliche Kraftwerk von Bebenhausen gefunden -eine kleine Wassermühle an einem idyllischen Wasserlaf-, waren an einem kleinen Tümpel von den Kaulquappen fasziniert -aber laut Führerin hat man für so was als Pharmazeut keine Zeit-, Jonny hat seine Dredlocks mit lauter bunten Blumen geschmückt und haben einen alten Herrn mit super niedlichem Hund -den wir natürlich streicheln mussten- im Wald getroffen, der uns erzählt hat, wie man den Unterschied zwischen Bärlauch und der Herbstzeitlosen (sehr giftig) erkennt, ohne sie vorher probieren zu müssen.
Gegen späten Nachmittag und knapp 3 km waren wir dann -durch die Sonne und das super Wetter- wieder trocken und am Kloster -wo wir dann erstmal fast alle aufs Klo sind.
wer nochmal den Wanderweg sehen will, hier ist ne Karte (am besten aus Satelit angucken):
Wanderweg
Thema war diesmal "Gewässer" und wir sollten uns alle nach dem Mittag in Bebenhausen auf dem Klosterparkplatz einfinden. Da es bei uns genug Autofahrer gibt, sind wir mit dem Auto gefahren. In Tübingen auf der Morgenstelle war das Wetter super. Blauer Himmel, keine Wolke und knapp 30°. -Da fiel mir dann auch wieder ein, dass ich mir ja noch mal eine Sonnencreme besorgen wollte.
Bebenhausen liegt kurz hinter Tübingen, gehört aber irgentwie auch noch dazu. Es ist 13km^2
groß, hat keine 400 Einwohner und ein Kloster. Wenn man nördlich aus Tübingen über den Berg rausfährt, kommt man in einen Wald. Im Tal dahinter liegt Bebenhausen auch schon. Der ganze Wald dort stinkt nach Knoblauch, da der ganze Boden mit Bärlauch übersäht ist.Auf dem Parkplatz angekommen, sah man knapp 100 Studenten, die alle am lernen waren. Da gabs die Ankündigung, dass es ein Testat geben sollte. Abgefragt -so hatte man uns das zumindest letzte Woche gesagt- werden Erkennungsmerkmale von Pflanzenfamilien. -Nicht dass ich die besonders draufgehabt hätte...- Keiner wusste so recht, was wir erwarten sollten. Es gab alles von "Wer nicht besteht muss 5 Pflanzen zusätzlich für das Herbarium sammeln und wird nächste Woche nochmal mündlich abgefragt" bis zu der Annahme, dass das ganze mal wieder ein "wir verarschen das erste Semester"-Ding ist (wäre nicht das erste mal... die Physiker haben das auch schon gebracht).
Diesmal hatten wir einen anderen Führer; auch eine Pharmaziestudentin. Gott sei dank, der letzte war auch echt schlecht und unsympatisch.
Damit wir auch alle das Testat gut schreiben konnten, haben sich die Gruppen verteilt. Einige sind in den Klostergarten, wir und drei andere sind auf dem Parkplatz geblieben. Und dann gab es wirklich ein Testat! Wir saßen -wie die anderen Gruppen auch- im Kreis. Aber das gefiel der Uschi nicht so recht, und wir sollten uns umsetzten. Nachdem jeder drei mal mit dem Po rumgerutscht war -und wir den Kreis unwesentlich vergrößert hatten-, wars ihr recht.
Ja... bei dem scheiß Test kamen natürlich ganz andere Fragen dran, als die, auf die man sich vorbereitet hatte. Ich hab den Großteil geraten. Nach nichtmal 3 Minuten fing es an zu tropfen, aber das hält einen ja nicht vom schreiben ab -geschweige denn, dass es die Uschi dazu bringt, dass wir uns nen Unterstand im Kloster suchen. Nach einer weiteren Minute wurds dann schon doller. Jeder der konnte, hat sich nen Regenschirm aufgespannt und da drunter weitergeschrieben. Auf dem Parkplatz saßen dann überall Regenschirmpilze, die Leute drunter hat man in der Regel kaum gesehen.
Die Führerin meinte, wir könnten uns ja auch unter die Autos legen -jaa, das ist auch immer mein erster Gedanke, wenn es mal regnet und ich nicht nass werden will.
Julian und Bent haben es versucht, aber mehr als das Blatt und der Kopf passten nicht. Und dann gabs den absoluten Wolkenbruch. Da konnte man dann auch den trockenen Boden unter seinem Hintern vorm Regen nicht mehr schützen. Aber unterstellen konnte man sich auch nirgents. Also haben wir so weitergeschrieben.
Nach ner viertelstunde waren wir klitsch-nass, fertig aber haben auch viel gelacht. Und die Sonne kam natürlich auch wieder raus.
Anschließend sind wir erst im Klostergarten umhergelaufen und haben uns da die Blumen und Kräuter angeguckt. An einem Beet zeigte die Pflanzenführerin auf einen hüfthohen
Busch (siehe Bild rechts => Weißdorn) "was ist das?"Lorenz und ich standen direkt davor und haben natürlich auf das Schild geguckt und im Chor "Mariendiestel" gerufen. Bent, der hinter uns stand hat noch einen draufgesetzt mit "ich kann dir auch den lateinischen Namen sagen" und hat sich dann da einen abgebrochen. Von der Idee her war das ja gar nicht schlecht.
Leider hatte jemand das richtige Schild von dem Busch wohl entfernt, und wir haben das vorgelesen, was eigentlich zu der Pflanze daneben gehörte.... (Bild links)Dann wollten wir weiter raus in die Natur.
Ich hatte ja erwähnt, wie klein der Ort ist. Man sollte davon ausgehen, dass man rausfindet, ohne sich zu verlaufen. Meine Gruppe hat da so ne Eigendynamik...
Wir gehen durch eine kleine Gasse und kommen an eine noch kleinere T-Kreuzung. Auf einem pfeilförmigen Schild vor uns, welches nach links zeigt, steht Goldbachtal. Jemand ganz vorne ruft "links oder rechts?". Von hinten kommt die Antwort "rechts". Keine Ahnung, wers war, aber es war ein Junge und damit nicht unsere Führerin.
Wir also alle rechts rum. Nach knapp 200 Metern standen wir vor einer gemauerten Wand in einer Sackgasse. Ja, wir hätten nach links gehen sollen, denn wir wollten ins Goldbachtal, das wusste nur keiner! -schön dass uns die Dorfbewoner im Garten an der Sackgasse nicht so doof angeguckt haben...
Nachdem wir uns bis zum Dorfende bei jeder Pfütze und jedem Brunnen über das heutige Thema lustig gemacht hatten, kamen wir wirklich an einen kleinen Fluss.
Da wir etwas getrödelt hatten kam von der Pflanzenführerin ein "nun macht mal schneller Jungs". Ich hab nur unter der Hand "ja, danke" gesagt, aber das hat sie wohl gehört und danach hieß es dann "schneller Jungs und Mädel" oder -wenn wir übersehen hatten, dass sie bei einer Pflanze angehalten hatte- "Jungs und Mädel, kommt wieder zurück".
Eigentlich hatten wir sehr viel Spaß. Wir haben das vermeintliche Kraftwerk von Bebenhausen gefunden -eine kleine Wassermühle an einem idyllischen Wasserlaf-, waren an einem kleinen Tümpel von den Kaulquappen fasziniert -aber laut Führerin hat man für so was als Pharmazeut keine Zeit-, Jonny hat seine Dredlocks mit lauter bunten Blumen geschmückt und haben einen alten Herrn mit super niedlichem Hund -den wir natürlich streicheln mussten- im Wald getroffen, der uns erzählt hat, wie man den Unterschied zwischen Bärlauch und der Herbstzeitlosen (sehr giftig) erkennt, ohne sie vorher probieren zu müssen.
Gegen späten Nachmittag und knapp 3 km waren wir dann -durch die Sonne und das super Wetter- wieder trocken und am Kloster -wo wir dann erstmal fast alle aufs Klo sind.
wer nochmal den Wanderweg sehen will, hier ist ne Karte (am besten aus Satelit angucken):
Wanderweg
Mittwoch, April 22, 2009
Die Irre
Also ich heute am frühen Nachmittag mit Sumo und Hanna (Kommilitonin von Sumo) in einem Café an einem kleinen niedlichen Bach saß, kam eine Frau vorbei -ja, da kamen natürlich ständig Leute vorbei.
Wer in Eimsbüttel, Stellingen oder Langenfelde wohnt kennt bestimmt die WauWau-Oma, die immer "kuckuck, alle Männer sind Schweine" sagt, dabei aus nem Luftballon quietschend die Luft rauslässt und jeden anquatscht. So eine war das.
Die lief auf jeden Fall laut rufend an uns vorbei und beleidigte hier einen und gab da jemanden einen Rat. Dann war sie auch schon wieder weg -ok, bis hierher nichts erwähnenswertes eigentlich.
Als ich dann abends am Omnibusbahnhof in meinen Bus nach hause steige, fragt mich eine Frau, ob der Bus auch an der Loretto-Klinik hält. Ich war der Meinung ja, aber sicher bin ich mir hier noch nicht. Hinter mir rief dann eine weitere Frau, dass der Bus in die ganz andere Richtung (wieder Bergauf) fahren würde. Das das nicht stimmen konnte wusste ich zumindest. Ich dreh mich um, und wer steht da?
Ja genau, die Verrückte vom Nachmittag! -die Welt hier ist eben doch ein wenig kleiner...
Die erste Frau hat dann nochmal den Busfahrer gefragt, und ist im Bus geblieben.
Ich hab während der Fahrt dann Sumo eine SMS geschrieben, dass die Verrückte vom Café mit im Bus ist, und versucht hat, eine andere Frau zu verarschen. Plötzlich kommt von dem Sitz nach mir ein irres Lachen und "und sie sitzt hinter dir!"
Die hat doch echt nen Schuss! Erst versucht sie ne Frau aus dem richtigen Bus zu bekommen, der zu der Zeit nur noch einmal die Stunde fährt, und dann liest sie auch noch meine SMS! Das ist schon dreist!
Wer in Eimsbüttel, Stellingen oder Langenfelde wohnt kennt bestimmt die WauWau-Oma, die immer "kuckuck, alle Männer sind Schweine" sagt, dabei aus nem Luftballon quietschend die Luft rauslässt und jeden anquatscht. So eine war das.
Die lief auf jeden Fall laut rufend an uns vorbei und beleidigte hier einen und gab da jemanden einen Rat. Dann war sie auch schon wieder weg -ok, bis hierher nichts erwähnenswertes eigentlich.
Als ich dann abends am Omnibusbahnhof in meinen Bus nach hause steige, fragt mich eine Frau, ob der Bus auch an der Loretto-Klinik hält. Ich war der Meinung ja, aber sicher bin ich mir hier noch nicht. Hinter mir rief dann eine weitere Frau, dass der Bus in die ganz andere Richtung (wieder Bergauf) fahren würde. Das das nicht stimmen konnte wusste ich zumindest. Ich dreh mich um, und wer steht da?
Ja genau, die Verrückte vom Nachmittag! -die Welt hier ist eben doch ein wenig kleiner...
Die erste Frau hat dann nochmal den Busfahrer gefragt, und ist im Bus geblieben.
Ich hab während der Fahrt dann Sumo eine SMS geschrieben, dass die Verrückte vom Café mit im Bus ist, und versucht hat, eine andere Frau zu verarschen. Plötzlich kommt von dem Sitz nach mir ein irres Lachen und "und sie sitzt hinter dir!"
Die hat doch echt nen Schuss! Erst versucht sie ne Frau aus dem richtigen Bus zu bekommen, der zu der Zeit nur noch einmal die Stunde fährt, und dann liest sie auch noch meine SMS! Das ist schon dreist!
Samstag, April 18, 2009
Pitch Black
Nach dem Schreiben des Blogeintrags -/als ich mich wieder nüchtern genug gefühlt habe um ohne Drehen schlafen zu können- wollte ich ins Bett. Und vorher natürlich nochmal auf Klo. -Bier treibt eben und in der Blase ist nun mal auch nicht unendlich Platz für Flüssigkeit!
Um nachts um drei keinen mehr zu wecken, hab ich im Flur mal kein Licht angemacht -wobei das Deckenlicht, welches durch die Türritzen dringt, wohl weniger jemanden geweckt hätte, als den Lärm, den ich verursacht habe...
Den Flur runter bis zum Klo gings gut. Zumindest bis ich den Lichtschalter berührt hatte. Die Toilettentür war noch nicht ganz geschlossen, da ist die Birne mit einem lauten Knall durchgebrannt und die Sicherung rausgeflogen. -Scheiße, so ganz im Dunkeln ist das dann doch nicht das Wahre.
"Glücklicherweise" ist die Sicherung nur für Klo, Bad und Flur. Sonst hätt ich wohlmöglich nochmal alle wecken müssen, falls jemand nen Wecker hat, der über Strom läuft und nen Termin verschlafen könnte.
Also bin ich raus in den Hausflur um am Sicherungskasten die Sicherung wieder rein zu machen.
Hier war es auch stockdunkel und mir kam der Gedanke, dass ich natürlich ohne Schlüssel aufs Klo wollte. Wenn nun aber die Flurtür zufallen würde -und das tut sie- stünde ich draußen. Also bin ich zurück zum Zimmer -das geht ja im Dunkeln noch einigermaßen. Auf dem Rückweg zum Sicherungskasten hab ich meine Zimmertür offengelassen um so zumindest ein wenig Licht zu haben.
Wieder im Treppenhaus, immernoch stockdunkel.
Genauso wie der Sicherungskasten. Also erst mal Licht im Treppenhaus anmachen. Ich tastete mich langsam zum Türrahmen vor, wo ich den Lichtschalter vermutete. Nen Schalter hab ich gefunden. Leider auch noch einen zweiten... -gewundert hat mich das schon.
Leider war es zu dunkel -und da half auch meine offene Tür nichts- um die Symbole auf den Schaltern zu erkennen. Der einzige fühlbare unterschied lag in der Größe. -Ok, das eine muss einfach ein Lichtschalter sein. Aber der Andere??? Es gibt unten an der Eingangstür schon keine Klingeln, also würde hier oben auch keine sein. Aber wozu war der dann da? Vielleicht war er auch schon alt und hatte einfach keine Funktion mehr.
Naja, war ja im Prinzip auch egal, ich hatte ja so oder so eine 50:50 Chance den Lichtschalter zu erwischen.
Ich hab mich für den größeren der Beiden entschieden -die Lichtschalter die ich kenne, sind nun mal eher groß; aber ein gutes Gefühl hatte ich dabei nicht- und die Luft angehalten.
UND? Was wars? Natürlich die Türklingel!
Scheiße, da blieb mir kurz das Herz stehen. Dann hab ich schnell den kleinen Schalter gedrückt, -und es wurde Licht...- die Sicherung wieder reingeklickt und abgewartet. Es ist aber keiner wach geworden.
Die Birne im Klo ist immernoch kaputt und alle müssen im Dunkeln auf die Toilette. Den Hausmeister hab ich heute leider nicht angetroffen.
Es weiß aber keiner, dass ich das war.
Um nachts um drei keinen mehr zu wecken, hab ich im Flur mal kein Licht angemacht -wobei das Deckenlicht, welches durch die Türritzen dringt, wohl weniger jemanden geweckt hätte, als den Lärm, den ich verursacht habe...
Den Flur runter bis zum Klo gings gut. Zumindest bis ich den Lichtschalter berührt hatte. Die Toilettentür war noch nicht ganz geschlossen, da ist die Birne mit einem lauten Knall durchgebrannt und die Sicherung rausgeflogen. -Scheiße, so ganz im Dunkeln ist das dann doch nicht das Wahre.
"Glücklicherweise" ist die Sicherung nur für Klo, Bad und Flur. Sonst hätt ich wohlmöglich nochmal alle wecken müssen, falls jemand nen Wecker hat, der über Strom läuft und nen Termin verschlafen könnte.
Also bin ich raus in den Hausflur um am Sicherungskasten die Sicherung wieder rein zu machen.
Hier war es auch stockdunkel und mir kam der Gedanke, dass ich natürlich ohne Schlüssel aufs Klo wollte. Wenn nun aber die Flurtür zufallen würde -und das tut sie- stünde ich draußen. Also bin ich zurück zum Zimmer -das geht ja im Dunkeln noch einigermaßen. Auf dem Rückweg zum Sicherungskasten hab ich meine Zimmertür offengelassen um so zumindest ein wenig Licht zu haben.
Wieder im Treppenhaus, immernoch stockdunkel.
Genauso wie der Sicherungskasten. Also erst mal Licht im Treppenhaus anmachen. Ich tastete mich langsam zum Türrahmen vor, wo ich den Lichtschalter vermutete. Nen Schalter hab ich gefunden. Leider auch noch einen zweiten... -gewundert hat mich das schon.
Leider war es zu dunkel -und da half auch meine offene Tür nichts- um die Symbole auf den Schaltern zu erkennen. Der einzige fühlbare unterschied lag in der Größe. -Ok, das eine muss einfach ein Lichtschalter sein. Aber der Andere??? Es gibt unten an der Eingangstür schon keine Klingeln, also würde hier oben auch keine sein. Aber wozu war der dann da? Vielleicht war er auch schon alt und hatte einfach keine Funktion mehr.
Naja, war ja im Prinzip auch egal, ich hatte ja so oder so eine 50:50 Chance den Lichtschalter zu erwischen.
Ich hab mich für den größeren der Beiden entschieden -die Lichtschalter die ich kenne, sind nun mal eher groß; aber ein gutes Gefühl hatte ich dabei nicht- und die Luft angehalten.
UND? Was wars? Natürlich die Türklingel!
Scheiße, da blieb mir kurz das Herz stehen. Dann hab ich schnell den kleinen Schalter gedrückt, -und es wurde Licht...- die Sicherung wieder reingeklickt und abgewartet. Es ist aber keiner wach geworden.
Die Birne im Klo ist immernoch kaputt und alle müssen im Dunkeln auf die Toilette. Den Hausmeister hab ich heute leider nicht angetroffen.
Es weiß aber keiner, dass ich das war.
Kü in Tü
kurz für Küken in Tübingen
Also die ersten Tage hier sind bis jetzt gar nicht schlecht gelaufen.
Seit Donnerstag Morgen sind Mama und Oma auch wieder weg und ich bin -ums mal auf schwäbisch zu sagen- "quasi" alleine.
Aber Donnerstag war ich ab Mittag schon wieder mit Sumo verabredet, der mich zum Mittag eingeladen hat. Nachdem wir erfolglos in meinen Unigebäuden umhergeirrt sind, waren wir am Holzmarkt ein Eis essen. Da ist so 'ne christliche Jugendgruppe aufgetreten. Neben einigen Predigten haben sie auch ein kurzes Stück aufgeführt und im Anschluss noch mal "cool" getanzt. -Ich hab schon lange nicht mehr so viel gelacht. Aber dazu gibts später, wenn ich mein Video bei youtube hochgeladen habe, mal mehr-
Heute war der Ersti-Infotag. In der Einladung stand "wir treffen uns um 11 .......... und lassen den Abend ..... ausklingen." Also meiner Auffassung nach wäre ich vom kurz nach dem Aufstehen bis spät in den Abend beschäftigt. -Ja, fehl geschlagen! Zumindest wenn man nicht selber was tut.
Am Morgen hatte ich mich gleich mit Esra angefreundet. Eine Türkin und PTA, die jeden Tag aus Stuttgart pendelt. -schon irritierend, eine Türkin ohne türkischen Akzent aber nicht in Hochdeutsch sprechen zu hören.
Wir habe unsere Gebäude gezeigt bekommen -wobei ich mich auf dem Weg zum Klo schon mindestens zweimal verlaufen habe-, waren in der Mens essen -hier muss man sich im Erdgeschoss entscheiden, was man essen will, und dann dem entsprechend eine Treppe wählen- und haben noch wichtige Informationen wie "wo muss ich hin, und wo kann ich schwänzen" erfahren. Hier waren wir etwas über 20 Leute, darunter sieben Jungs.
Zeit für eine Vorstellungsrunde: die Fachschaft hat angefangen. Der letzte meinte noch "also sagt auch gerne, ob ihr Single seid oder nicht!"
Jaa, und wer musste sich mal wieder -unfreiwillig- als erster!? Ja, genau...
Damit wars dann auch losgetreten. Jeder gab Namen und Familienstand an....
Ben (aus Kenia) erinnerte dann auch jede nochmal an diese Information, die sie nicht freiwillig von sich gab. Und von Matthias kam "Ich bin Single, aber auf der Suche! Meine Hobbys sind PC Spiele, Freunde treffen und .... -lange pause- Trinken!" -immerhin ehrlich...
Eigentlich eine sehr lustige Runde. Es gibt noch eine aus dem Osten, eine aus Berlin und Matthias kommt aus Niedersachsen. Aber ansonsten kommen alle von hier unten... -Und sie sagen alle Kemie!!! Ich werd mich bemühen, den Schnack nicht anzunehmen...
Hier hatten sich schon ganz klare Gruppen gefunden -naja, zumindest eine! . Ein Großteil der Mädchen steht auf Tanzen (Standart) und hatte sich schon ziemlich am Anfang festgestellt, dass sie gut zusammen passt -die Hübschen eben...
Im Anschluss gab es noch eine Stadtführung, vor der uns schon drei oder vier Kommolitonen verlassen hatten. Als es anfing zu regnen -als Hamburger hat man die Tropfen noch nicht mal wahrgenommen- sind wir in eine "Lokalität" um uns nochmal kennenzulernen. Nach dem ersten Getränk machten sich allerdings fast alle auf den Heimweg (16 Uhr!). Lorenz hat versucht, noch einige zu einem gemeinsamen Abend zu mobilisiern. OK, einige mussten am Wochenende nochmal nach hause um die letzten Dinge hier her zu bringen und Esra musste zurück nach Stuttgart. Aber der Rest, nene... "zu erschöpft um noch was zu machen" -äh hallo?!wir waren grad mal 5 Stunden zusammen! Wie wollen die denn nen Labortag oder ne Praktikumswoche überstehen? Naja, auf Pömps jedenfalls nicht!
Die Fachschaft löste sich zu dieser Zeit dann auch auf. Allerdings kamen noch zwei (bereits exmatrikulierte), die uns dennoch Gesellschafts leisten wollten.
Mit denen, Flo, Lorenzo und Ulli war ich dann bis um 22:30 in einer Kneipe. Danach hatten wir uns schon aufs nach hause gehen geinigt. Ich bin also noch mal aufs Klo, hatte mich aber von den anderen schon verabschiedet. Da komm ich aus dem Neckermüller und da stehen die immernoch da. -schnell sind die nicht.
Die Fachschaft hat sich dann aber entgültig verabschiedet und wir waren nur noch zu viert da! -Das muss man sich mal vorstellen! von 20 Leuten bleiben nach 16:00 nich mal mehr ne Hand voll!!!
Danach sind wir dann zur Coctail Bar um uns nen 'Coctail to Go' mitzunehmen und nochmal im dunkeln die Altstadt zu erkunden. Um eins -natürlich nach dem zweiten 'Coctail to Go'- haben wir uns dann doch für den Heimweg entschieden.
Fazit:
Der InfoTag war auf jeden Fall schon mal eine gute Gelegenkheit um zu schauen, mit wem man auch mal nen netten Abend verbringen kann, wenn man zum erfolgreichen lernen braucht und wen man lieber nach Schminktipps fragt.
Also die ersten Tage hier sind bis jetzt gar nicht schlecht gelaufen.
Seit Donnerstag Morgen sind Mama und Oma auch wieder weg und ich bin -ums mal auf schwäbisch zu sagen- "quasi" alleine.
Aber Donnerstag war ich ab Mittag schon wieder mit Sumo verabredet, der mich zum Mittag eingeladen hat. Nachdem wir erfolglos in meinen Unigebäuden umhergeirrt sind, waren wir am Holzmarkt ein Eis essen. Da ist so 'ne christliche Jugendgruppe aufgetreten. Neben einigen Predigten haben sie auch ein kurzes Stück aufgeführt und im Anschluss noch mal "cool" getanzt. -Ich hab schon lange nicht mehr so viel gelacht. Aber dazu gibts später, wenn ich mein Video bei youtube hochgeladen habe, mal mehr-
Heute war der Ersti-Infotag. In der Einladung stand "wir treffen uns um 11 .......... und lassen den Abend ..... ausklingen." Also meiner Auffassung nach wäre ich vom kurz nach dem Aufstehen bis spät in den Abend beschäftigt. -Ja, fehl geschlagen! Zumindest wenn man nicht selber was tut.
Am Morgen hatte ich mich gleich mit Esra angefreundet. Eine Türkin und PTA, die jeden Tag aus Stuttgart pendelt. -schon irritierend, eine Türkin ohne türkischen Akzent aber nicht in Hochdeutsch sprechen zu hören.
Wir habe unsere Gebäude gezeigt bekommen -wobei ich mich auf dem Weg zum Klo schon mindestens zweimal verlaufen habe-, waren in der Mens essen -hier muss man sich im Erdgeschoss entscheiden, was man essen will, und dann dem entsprechend eine Treppe wählen- und haben noch wichtige Informationen wie "wo muss ich hin, und wo kann ich schwänzen" erfahren. Hier waren wir etwas über 20 Leute, darunter sieben Jungs.
Zeit für eine Vorstellungsrunde: die Fachschaft hat angefangen. Der letzte meinte noch "also sagt auch gerne, ob ihr Single seid oder nicht!"
Jaa, und wer musste sich mal wieder -unfreiwillig- als erster!? Ja, genau...
Damit wars dann auch losgetreten. Jeder gab Namen und Familienstand an....
Ben (aus Kenia) erinnerte dann auch jede nochmal an diese Information, die sie nicht freiwillig von sich gab. Und von Matthias kam "Ich bin Single, aber auf der Suche! Meine Hobbys sind PC Spiele, Freunde treffen und .... -lange pause- Trinken!" -immerhin ehrlich...
Eigentlich eine sehr lustige Runde. Es gibt noch eine aus dem Osten, eine aus Berlin und Matthias kommt aus Niedersachsen. Aber ansonsten kommen alle von hier unten... -Und sie sagen alle Kemie!!! Ich werd mich bemühen, den Schnack nicht anzunehmen...
Hier hatten sich schon ganz klare Gruppen gefunden -naja, zumindest eine! . Ein Großteil der Mädchen steht auf Tanzen (Standart) und hatte sich schon ziemlich am Anfang festgestellt, dass sie gut zusammen passt -die Hübschen eben...
Im Anschluss gab es noch eine Stadtführung, vor der uns schon drei oder vier Kommolitonen verlassen hatten. Als es anfing zu regnen -als Hamburger hat man die Tropfen noch nicht mal wahrgenommen- sind wir in eine "Lokalität" um uns nochmal kennenzulernen. Nach dem ersten Getränk machten sich allerdings fast alle auf den Heimweg (16 Uhr!). Lorenz hat versucht, noch einige zu einem gemeinsamen Abend zu mobilisiern. OK, einige mussten am Wochenende nochmal nach hause um die letzten Dinge hier her zu bringen und Esra musste zurück nach Stuttgart. Aber der Rest, nene... "zu erschöpft um noch was zu machen" -äh hallo?!wir waren grad mal 5 Stunden zusammen! Wie wollen die denn nen Labortag oder ne Praktikumswoche überstehen? Naja, auf Pömps jedenfalls nicht!
Die Fachschaft löste sich zu dieser Zeit dann auch auf. Allerdings kamen noch zwei (bereits exmatrikulierte), die uns dennoch Gesellschafts leisten wollten.
Mit denen, Flo, Lorenzo und Ulli war ich dann bis um 22:30 in einer Kneipe. Danach hatten wir uns schon aufs nach hause gehen geinigt. Ich bin also noch mal aufs Klo, hatte mich aber von den anderen schon verabschiedet. Da komm ich aus dem Neckermüller und da stehen die immernoch da. -schnell sind die nicht.
Die Fachschaft hat sich dann aber entgültig verabschiedet und wir waren nur noch zu viert da! -Das muss man sich mal vorstellen! von 20 Leuten bleiben nach 16:00 nich mal mehr ne Hand voll!!!
Danach sind wir dann zur Coctail Bar um uns nen 'Coctail to Go' mitzunehmen und nochmal im dunkeln die Altstadt zu erkunden. Um eins -natürlich nach dem zweiten 'Coctail to Go'- haben wir uns dann doch für den Heimweg entschieden.
Fazit:
Der InfoTag war auf jeden Fall schon mal eine gute Gelegenkheit um zu schauen, mit wem man auch mal nen netten Abend verbringen kann, wenn man zum erfolgreichen lernen braucht und wen man lieber nach Schminktipps fragt.
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