Montag, Oktober 20, 2008

DSA da unten

So, ich hatte ja gesagt, ich sag nochmal was zu DSA.
Alle die bei Beiträgen wie "Priester retten" und "Priester retten 2" verwirrt waren, brauchen nicht weiter zulesen... das interessiert euch sowieso nicht, und ich will mir später nicht schon wieder Beschwerden anhören müssen!

Wir haben zwar nur zwei Abende gespielt, aber ich hatte trotzdem das Gefühl, als wenn wir viel länger gespielt hätten.
Lea hatte ja schon angedeutet, dass Alex doch ein ganz ordentlicher Spielleiter ist -naja, Schwärmerei triffts wohl eher...-. Aber, wir wissen ja, dass Liebe auch schon mal blind macht -und ich glaube, dass dieses Jahr das "Jahr der Blinden" ist...
Übertrieben hat sie allerdings dann doch nicht. Ich hab noch nie erlebt, dass so viele NPCs auftreten, wirklich eine Funktion besitzen, fest zur Gruppe gehören und auch noch alle einen eigenen Charakter besitzen. Jeder hatte ein eigenes Auftreten, Macken, eine eigene Stimme und einen Gesichtsausdruck!!! -besonders unheimlich, wenn Frenja am übernächsten morgen auf einmal neben einem am Frühstückstisch sitzt!
Eine Person musste nur einmal aufgetreten sein, und man konnte sie schon daran wieder erkennen, wie Alex einen angeguckt hat. Ich glaube so was kann man nur, wenn man ein sau guter Schauspieler ist oder ne gespaltene Persönlichkeit hat -ich hoffe mal das es das erste ist! Alex ist zwar super nett, aber er hat auch seine unheimlichen Momente... (tschuldigung Alex)
Ich hab doch sogar Mitleid mit dem alten Säufer -den wir entführt und ausgesetzt haben!- entwickelt und hatte wirklich Angst, dem mit dem roten Kopftuch (bzw. Alex in dem Moment) in die Augen zu gucken...
DSA war schon immer lustig, aber ich hab beim Rollenspiel noch nie so stark mitgefiebert und mitgefühlt (in- und out of game). Ich war allerdings auch noch nie so häufig von den Taten anderer Leute so verwirrt (hier einfallen, da was klauen, und einfach wieder abhauen...)

Wir haben oben im Norden, in Thorwall gespielt. Eine reizende Gegend. Und die Leute da...
Die Erzählungen waren alle so lebhaft, dass man sich dort gut zurecht gefunden hat. Auch Kleinigkeiten (hier ne gewürfelte 20, da ne 19...) wurden sehr lustig von Alex dargestellt.

Ich muss jetzt noch über vieles lachen, wenn ich mich da an die eine oder andere Situation erinnere...(60 Männer trampeln eine Hütte nieder oder hacken im Eifer des Gefechts ein gerade geentertes Schiff klein). Meistens kommt das ganz unverhofft, aber bis auf Mama und die Apothekenputzfrau hat das noch keiner mitbekommen...

Es war schon ein Erlebnis für sich (ok, aber das war der ganze Urlaub sowieso).
So, das war so das, was ich mal dazu gesagt haben wollte. Und entschuldigung Alex, dass ich dir das so nicht persönlich wiedergeben konnte.

Falls ihr Interesse an der Geschichte an sich -aus meiner Sicht natürlich- habt, müsst ihr das mal im Kommentar lassen. Dann schreib ich dazu auch noch was.