Wir haben es mal wieder mal geschafft uns zum DSA spielen zu treffen ... naja, mehr oder weniger. Wir hatten irgentwie vergessen Steffan bescheid zu sagen...
Nach der Wehrwolfgeschichte sind wir in den Gang an der Ostseite und dadurch auf den Burghof. Hier gab es aber nicht so viel spannendes, nur ein paar Kräuter und ein zerfallener Turm. Der war aber wirklich so zerfallen, dass nichts darin zufinden war.
Im Westen gab es eine Tür, die wieder ins Gebäude führte. In eine große Küche, um genauer zu sein. Auf den ersten Blick nicht so späktakulär. Es gab Schränke, Töpfe und Pfannen und einen riesigen Sack Mehl. In der Mitte des Raumes gab es ein großes Loch, eine art Brunnen ohne Rand, das wohl mal genutzt wurde, um Lebensmittel in den Keller zu befördern. Unten war zu dunkel um etwas sehen zu können. Ich hab zwar runtergerufen, aber es kam keine Antwort.
Svenska und ich wollten etwas runterwerfen, um zu gucken, wie tief es wohl sei. Das naheliegenste wären zwar Töpfe gewesen, aber wir haben dann doch lieber einen brennenden Lappen genommen, damit wir auch gleich sehen konnten, wie es unten aussieht.
Das ganze lief allerdings nicht so wie geplant: unten bewegte sich etwas. Plötzlich kamen Tentakeln aus dem Loch und eine griff sich den Zwerg! Die Elfe hat einen der anderen noch angeschossen, aber dann ist das Ding wieder verschwunden. Sie wollte zwar noch mal hinterher schießen, hat es aber dann doch gelassen, weil sie den Zwerg nicht treffen wollte.
Toll, da standen wir dann. Ohne Zwerg, ohne Kämpfer, und wussten nicht so recht, wie wir weitermachen sollten. Also haben wir noch einen brennenden Lappen reingeworfen. Mit mäsigem Erfolg ... er wurde von einer Tentakel an der Brunnenwand ausgeschlagen.
Also haben wir nach einem anderen Weg in den Keller gesucht um den Zwerg wiederzubeschaffen.
Dabei haben wir zwei Räume gefunden. In dem einen befand sich eine Bodenklappe, auf der eine schleimiges Ding saß. Nachdem wir es um die Ecke gebracht hatten war die Bodenklappe zugeschleimt. Also sind wir erstmal in den anderen Raum, in der Hoffnung, der Schleim seie bis zu unserer Rückkehr getrocknet und weniger ekelig. Im Raum gab es zwei Truhen, links und rechts neben einem riesigen Wasserspeier. Seine Augen haben gefunkelt, aber es waren leider keine Diamanten. Wir waren uns eigendlich einig, dass wir die Truhen nicht anfassen wollten, aber der Pirat konnte sich mal wieder nicht beherrschen "Ich geh nur mal gucken..." jaja, man konnte auch schon aus einiger Entfernung sehen, dass die Truhen verschlossen waren, dazu musste man nicht direkt davor stehen.
Der Wasserspeier hat sich plötzlich bewegt und uns angegriffen -nein, wer hätte das erwartet?!- und wir sind feige davon gelaufen. Aus der Tür, um die Ecke, in die nächste Tür und durch die zugeschleimte Bodenluke in den Keller. Die Angst draufzugehen war doch größer als der Ekel vor der zugeschleimten Luke. Dort gab es dann eine kleine Diskussion, ob wir die Bodenluke wieder schließen, damit der Wasserspeier nicht weiß wo wir hin sind, oder ob wir sie lieber offen lassen, damit wir wieder raus kommen. Der Wasserspeier war allerdings zu groß um überhaupt durch die erste Tür zu kommen ...
Im Keller haben wir erstmal Licht gemacht und Spuren entdeckt -von Schuhen und Skelettknocken- die in einen schwach erleuchteten Gang fürhrten. Und was macht man, wenn man so was sieht?? -NATÜRLICH! Den unheimlichen Spuren in den düsteren Gang folgen...
Na einem endlos erscheinenden Gewirr aus Gängen kamen wir zu drei Zellen. Die erste war bis auf eine Pritsche und einem vollen Eimer, der augenscheinlich als Toilettenersatz diente, leer. An der Wand stand, dass wir uns vor jemandem hüten sollten, dessen Namen ich schon wieder vergessen habe. In der zweiten Zelle stang es auch nach vollem Fäkalieneimer. Drinnen war ein Mann, der unbeding wollte, dass wir ihn befreien -ist ja auch irgendwo verständlich. Leider hatten wir weder Schlüssel, noch war einer von uns in der Lage Schlösser zu knacken. Dabei dachte ich, der Pirat sei auch eine Art Mechaniker... Gegenüber der Zellen war eine kleine Treppe, die nach unten führte.
Wie wir erfuhren, war dort unten ein Folterknecht -mit dem Gefangenen 1- am Werke, der die Schlüssel zu den Zellen hatte. Wir haben uns noch kurz mit dem Gefangenen in der letzten Zelle unterhalten, der zufälligerweise genauso hieß, wie der, vor dem man sich laut des Textes an der Wand in Zelle 1 hüten sollte. Der war aber sonst ganz nett, und wollte auch befreit werden. Er erzählte uns vom Hund des Folterknechts, der riesig, böse und gut abgerichtet, aber sicher in einem Käfig in der Folterkammer sei, solange der Knecht ihn da nicht raushole.
Über die Geschichte des Schlosses ließ sich nur so viel rausbekommen:
Ein schwarzer Magier namens Morgul (oder so ähnlich ...ich habs wirklich nicht so mit den Namen) ist ins Schloss eingefallen und hat dort fast alle getötet. Kurze und schmerlose Geschichte
Wir waren kurz unentschlossen, ob wir sie ihrem Schicksal überlassen und lieber weiter den Zwerg suchen sollten, oder nicht. Wir haben ihnen dann aber doch lieber geholfen, auch wenn das Motiv eher weniger ehrenhaft war -wir hatten einfach Bedenken, dass sie uns mit lauten Rufen verraten könnten, wenn wir einfach gehen würden.
Also haben wir versucht, so leise wie möglich die Treppe hinunter zu schleichen. Das ging wie immer schief -wir sind eben eine etwas lautere und ungeschickte Gruppe. Als wir nun die Treppe runterpolterten, ließ der, trotzdem noch etwas überraschte, Knecht von dem Typen auf der Folterbank ab und kam mit Peitsche auf uns zu. Ich war ja dafür, dass die Elfe den Hund im Käfig zuerst abschießt, aber sie musste sich ja wieder anstellen "das ist ein TIER!!" -ich mag Tiere ja auch, aber mein Leben ist mir schon wichtiger. Gott sei dank konnten wir den Knecht umlegen, bevor er den Hund freilassen konnte.
Der Mann auf der Folterbank war gefesselt und nicht bei Bewusstsein, folglich gab es von ihm auch keine Informationen zu holen. Svenska hat ihn losgemacht, allerdings eine Fußfessel dran gelassen. Ich denke, sie hatte befürchtet, dass er abhaut, was bei Bewusstlosen ja häufig der Fall ist. Nachdem wir festgestellt hatten, dass es im Raum, außer den Zellenschlüsseln nichts spannendes gab, haben wir überlegt, was wir mit dem Hund machen. Wir wollten ihn da in seinem Käfig ja nicht verhungern lassen. Töten war aber auch keine Option, da das bei der Elfe eine schlimme Erinnerung -vielleicht auch eher ein Trauma- hervorgerufen hatte, bei der ihre Mitstreiter mal eine Bärenmutter umgebracht hatten, und darauf auch die Bärenkinder töten wollten, um sie vor einem Hungertot zu bewahren.
Ich wollte die Folterbank mit dem Gefangenen dichter an den Käfig schieben (der war ja eh schon so gut wie tot), damit der Hund im Notfall darauf zurückgreifen könnte. Wir habens dann aber doch gelassen. Es gibt ja noch mehr (böse) Leute im Schloss, die da mal vorbei gucken könnten. Danach haben wir dann die anderen zwei unter der Bedingung, dass sie sich leise aus dem Schloss machen -und nicht mit wild wedelnden Armen durchs Schloss laufen und laut "ich bin frei!" rufen. Sie haben sich sogar noch um den Typen auf der Bank gekümmert.
Auf unserem weiteren Weg durch die Irrwege des Kellergewölbes kamen wir in einen Weinkeller. Wir haben natürlich auch welchen mitgenommen. Allerdings konnten wir uns nicht einig werden, welcher der Beste ist. Also hat jeder, in voller Überzeugung man hätte den Teuersten erwischt, 3 Flaschen mitgenommen. Ich weiss nicht, ob Elfen einen anderen Geschmackssinn haben und Piraten überhaupt wissen wie Wein schmeckt, die trinken doch den ganzen Tag nur Rum???
Wenig später betraten wir einen Raum, der verdächtiger kaum aussehen kann. Er war rund, mit einem riesigen Drudenfuß in der Mitte, rechts stand ein Tisch mit eingelegten Dingen in Gläsern -ich glaub es waren Tiere, Gehirne usw.-, links gab es einen Altar und an der gegenüberliegenden Seite eine, durch einen Vorhang verhangene, Tür. Bei näherer Betrachtung des Raumes wäre Svenska beinahe in den Drudenfuß getreten. Neben der Tür gab es einen kleinen Hebel. Einer von uns, und es würd mich nicht wundern, wenn ich das gewesen wäre, hat ihn betätigt. Im Drudenfuß tauchten zwei Mumien auf. Nachdem die erledigt waren, sind wir ganz vorsichtig durch den Vorhang hindurch. Im nächsten Raum war der Morgul-Typ. Er zog seinen goldenen Gürtel aus und warf ihn uns entgegen. Dann verschwand er. Die einzelnen Glieder des Gürtels verwandelten sich in viele kleine Skorpione. Und wie Frauen eben so sind, wenn kleines Fiechzeug auf dem Boden rumkrabbelt, sind auch wir einfach leicht hysterisch umher getrampelt und haben somit alle Skorpione zerstampft.
Im Raum gab es einen Schrank mit schwarzen Roben, mit denen ich mich verkleiden wollte, um den bösen Zauberer vielleicht irritieren zu können, aber ich durfte mal wieder nicht. Ok, in Anbetracht der doch ernsten Lage... Zudem gab es noch einen Spiegel, der den Steg vor der Burg zeigte. Wir haben hinter den Spiegel geguckt, einen kleinen Taschenspiegel der Elfe, den sie irdendwo im Schloss gefunden hatte -ich glaub im dem Haufen wo auch der Federkiel lag, mit dem wir den Wehrwolf besiegen wollten- dagegen gehalten und noch andere absurde Dinde getan, ohne das es eine veränderung gab. Als wir es dann satt hatten, sind wir in einen winzigen Raum, in dem der Morgul wieder wartete.
Diesmal haben wir ihn aber wirklich bekämpft. Sogar in einem sehr raschen Tempo. Er kam nichtmal dazu etwas zaubern zu können -war glaub ich auch besser so.
Nach seinem Tod ist uns dann ein Zepter mit goldenen Flüglen in die Hände gefallen. Ich konnte damit aber nichts anfangen. Die Elfe hat mir das Ding dann aus der Hand genommen und den Boden des Zepters aufgeschraubt, als wenn es das natürlichste der Welt wäre. Drinnen war die Ahnentafel. Irgendwo im Raum haben wir noch einen goldenen Kerzenständer gefunden und uns gedacht, dass wir das dem Zwerg mitbringen, da er sich ja über Gold immer freut.
Mit der Zeit fiel die Orientierung im Keller auch etwas leichter und wir haben auch den Raum unter der Küche gefunden. In der Mitte, unterhalb der Brunnenöffung, war eine kleine Kuhle, in der das Krakenfieh saß. Auf einmal kam uns die grandiose Idee, dass wir am Anfang auch das Mehl auf die Krake hätten kippen können, damit der Schleim und feuchte Glitsch-Kram der Krake das Mehl aufsaugen könnte und sie somit unbeweglich werden würde.
Tja, aber dafür war es zu spät, da wir nicht wieder durch den gesammten Keller laufen wollten, um wieder nach oben zu kommen.
So haben wir auf normale Art und Weise auf das Ding eingeschlagen. Es hat uns zwar ein paar mal erwischt, aber am Ende haben wir es mit samt Zwerg, leicht lediert wieder aus dem Schloss geschafft. Im Wald haben wir uns dann erstmal verarztet und ausgeruht.
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1 Kommentare:
irgendwie vergessen..jaja, jetzt bin ich nur noch ein halber Zwerg, hat wohl alles die Elfe ausgeheckt und der Clown war natürlich sofort dabei...Banausen... und in Gottes Namen, nimm dieses verdammte zweite "f" aus meinen Namen!!!1111einselfnachtelf11!!! *grr*
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